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Autor: Betreff: Auslandseinsätze

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Posts: 53
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  erstellt am: 7.2.2010 um 22:37 
Guten Abend,

mir brennt eine wichtige Frage auf der Seele.
Weiß jetzt nicht genau, wo ich diese Frage stellen müsste, tu es einfach mal hier, da mein Freund beim Heer ist.

Wie gefährlich sind Auslandseinsätze wirklich?

Diese Frage stellen wir uns beiden. Seine AGA ist bald vorbei und dann geht es erst richtig los. Er wird zum Berufskraftfahrer ausgebildet. Weiß jemand hier, was genau da auf ihn zu kommt? Und auch, welche 'Einheiten' gerne angegriffen werden
(denn Minen o.ä. werden doch schon gerne so angebracht, dass ein ganzer Konvoi drauf geht, oder?)


Und vor allem zu den Einsätzen kann niemand genau etwas sagen. In den Medien wird das (meiner Meinung nach) schon herunter gespielt und ich hoffe, hier kann mir jemand aussagekräftige Antworten liefern. Denn, wir überlegen auch halt, ob wir beide ein solches Leben leben können und wollen. Er liebt mich und er möchte nicht, dass ich irgendwann um ihn trauern muss.

Und wieviele Einsätze stehten ihm als SAZ bevor (9 Jahre Verpflichtung)?

Die einen sagen, wenn er Glück hat mal einen, die anderen sagen mindestenst einen und ein anderer meinte sogar mindestens einmal in 2 Jahren.
Wir wissen nicht, was wir glauben sollen und worauf wir nun bauen müssen. Ich weiß nicht, ich bin gerade irgendwie schon ganz schön verzweifelt. Ihm gefällt die Bundeswehr bisher ganz gut und es ist halt auch ein sicherer Job - aber LOHNT er sich auch ( nicht nur in Bezug auf Geld)

Ich hoffe ihr könnt mir helfen und habe wegen meinem wirren Text mal die Fragen fett markiert ;-)
Danke schonmal im Voraus

P.S
Ja, ich weiß dass man mir keine 100% sichere Antwort geben kann und diese auch nicht garantieren kann. Ich möchte halt nur wissen, ob ihr in Bezug auf meine Fragen schon Erfahrungen habt und mir zumindest Sachen nennen könnt, mit denen wir dann ' arbeiten' können.
Wollen seine/unsere Zukunft nämlich gemeinsam bewerkstelligen.

P.S.2 - Sorry, wenn ich ein wenig wirr klinge, bin gerade echt ein wenig durch den Wind -.-

 

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  erstellt am: 7.2.2010 um 23:57,  Antwort 1 
Dein Freund kann selbst viel besser herausfinden, ob und wann er voraussichtlich in den Einsatz gehen wird. Und bei neun Jahren Dienstzeit wird er ganz bestimmt mehr als einmal in den Einsatz gehen - es sei denn er hockt die ganze Dienstzeit an einer Truppenschule oder ähnlichen Dienststelle ab.

Mal davon abgesehen macht man sich über die Risiken des Soldatenberufes Gedanken, bevor man Soldat wird.

In einem Bundeswehreinsatz werden übrigens am liebsten die Einheiten angegriffen, die eine deutsche Flagge auf Schulter und Panzer tragen. Und natürlich gibt sich der Feind allergrößte Mühe, nur Sachschaden zu verursachen.

Editiert am 7.2.2010 von swexxx

 

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Posts: 52
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Geschlecht: Female

  erstellt am: 8.2.2010 um 07:28,  Antwort 2 
quote:
Er liebt mich und er möchte nicht, dass ich irgendwann um ihn trauern muss.


Das ist ja goldig. Vielleicht hätte er dann doch Bäcker werden sollen oder so. Wer trauert schon gern? Keiner geht gern sterben, aber passieren kanns halt immer wieder mal. Leider.



 

Admin-Team




Posts: 3639
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  erstellt am: 8.2.2010 um 07:29,  Antwort 3 
Und dennoch bleiben wir dabei, die Fragen zu beantworten, so sie zu beantworten sind. Und verlegen die absehbaren persönlichen Anspielungen in die PM.


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Posts: 3075
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  erstellt am: 8.2.2010 um 10:54,  Antwort 4 
Die Frage ist doch zuerst

a) Welche Einheit gehört/soll Dein Freund in Zukunft angehören?

b) Welches Fahrzeug soll er fahren?

Als SaZ 9 (dachte immer es gäbe SaZ8???) ist er wohl Uffz im Fachdienst, d.h. zum Berufskraftfahrer gehört dann der Personenbeförderungsschein und/oder Gefahrgutschein (die Munitionstransportsoldaten waren so weit ich es weiß, also die Dienstgrade, Sprengmeistergehilfen?).


 

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  erstellt am: 8.2.2010 um 17:52,  Antwort 5 
quote:
Als SaZ 9 (dachte immer es gäbe SaZ8???)


gibt auch Saz 13 anstatt saz 12, dass ist immer mit diversen Faktoren berechnet (ZAW, Vordienstzeit etc.).


Bin ich der einzige, der Google benutzen kann?

 

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Posts: 204
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  erstellt am: 8.2.2010 um 18:17,  Antwort 6 
Hängt mit dem Thema zusammen.

Hat man eigentlich vor, wenn ja bis wann, die Wölfe in AFG komplett gegen die Eagle auszutauschen? weiss jemand wie weit man da ist?

Gruß

Arian


Alle Angaben ohne Gewähr!

Glück ab!

 

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Posts: 53
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  erstellt am: 8.2.2010 um 19:39,  Antwort 7 
quote:
Das ist ja goldig. Vielleicht hätte er dann doch Bäcker werden sollen oder so. Wer trauert schon gern? Keiner geht gern sterben, aber passieren kanns halt immer wieder mal. Leider.


Danke für den Sarkamus...




Speziell weiß ich nicht, was da auf ihn zukommt.
Ich weiß auch nicht, in wiefern ich hier was schreiben dürfte.
Da ich keine genauen Angaben habe, wollte ich mich eben nur allgemein umhören, welche Erfahrungen gemacht wurden.

quote:
Mal davon abgesehen macht man sich über die Risiken des Soldatenberufes Gedanken, bevor man Soldat wird.

Er hat viel darüber nachgedacht und wir haben auch viel geredet.
Von seinem Berufsberater bei der Bundeswehr wurde alles ' schön' geredet. Nunja, nicht dass er wirklich alles 1:1 geglaubt hat, aber dran orientiert hat er sich schon. Ja, und jetzt eben diese ganzen Kommentare, die dem Gesagten vom Berater so vollkommen wiedersprechen....

 

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Posts: 182
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  erstellt am: 8.2.2010 um 19:59,  Antwort 8 
Was ist denn überhaupt die Frage?
Die Einsätze sind, je nach Verwendung (Stabsdienstposten sind meist weniger gefährlich) tendentiell lebensgefährlich.
Sonst wären dort keine Soldaten, sondern das THW.
Angegriffen werden alle Einheiten. Einem Sprengsatz ist auch völlig egal, ob er einen Sani, einen Panzergrenadier auf dem Marder, eine Fallschirmjägerfußpatroullie oder die spielenden Kinder in der Nähe umbringt. Auch auf die Feldlager wird gefeuert, da kann auch der Stabssoldat getötet werden.
Wieviele Einsätze er macht kann man ebenso wenig vorhersagen.
Er kann ja auch schon beim ersten sterben

 
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  erstellt am: 8.2.2010 um 20:28,  Antwort 9 
quote:
Was ist denn überhaupt die Frage?
Die Einsätze sind, je nach Verwendung (Stabsdienstposten sind meist weniger gefährlich) tendentiell lebensgefährlich.
Sonst wären dort keine Soldaten, sondern das THW.



Nur Gewehr zeigen

Der Einsatzort für die deutsche Hilfs-Truppe in Somalia steht jetzt fest - ein unruhiges, von Minen durchzogenes Gebiet

Der Anblick einer deutschen Uniform mitten im Schwarzen Kontinent animierte den TV-Weltenbummler Hardy Krüger zu einer Solidaritätsadresse. In Großbuchstaben füllte er eine Autogrammkarte aus: "Unseren Jungs am Horn von Afrika mit einem herzlichen Gruß - kommt mir bloß gesund heim."

Die Bundeswehr war nicht gemeint. Krüger hält nichts von deutschem Großmachtgehabe.

Die Grußbotschaft galt einer zivilen Organisation, dem Technischen Hilfswerk (THW). Dem Schauspieler war im kenianischen Nairobi ein Helfer in blauer THW-Kluft begegnet, der auf einen Flug ins Elendsland Somalia wartete.

Seit Wochen leisten THW-Trupps in der zerschossenen Metropole Mogadischu, der geschäftigen Hafenstadt Bosaso im Nordosten und in etlichen anderen Orten handfeste humanitäre Hilfe. Sie reparieren Wasserleitungen, bohren Brunnen und setzen Krankenhäuser instand
(http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13689526.html)

nur mal so am rande

 

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  erstellt am: 8.2.2010 um 20:33,  Antwort 10 
Ein 17 Jahre alter Artikel im Spiegel hat NICHTS mit dem Topic dieses Threads zu tun!

back to topic!


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  erstellt am: 8.2.2010 um 20:55,  Antwort 11 
Mmh, ich weiß nicht genau - ich denke, ich werde einfach nicht verstanden ^^

quote:
Die Einsätze sind, je nach Verwendung (Stabsdienstposten sind meist weniger gefährlich) tendentiell lebensgefährlich.


Das ist ja immerhin ein Anfang - aber davon ist er ja wohl noch ein bisschen entfernt

Nochmal meine Fragen (ein bisschen umformuliert)

Sind Einsätze so Lasch, wie ich es von den Medien dargestellt finde? Ist es wirklich so ein Pappenstiel mal eben da zu sein und danach(als ob nichts gewesen wäre) wieder ZuHause? (Anmerkung: Ein bisschen übertrieben gefragt )

Wie oft wart ihr selber im Ausland, oder kennt ihr jemanden der im Ausland war? Wenn ja - wie lange und in welchen Zeitabständen??

Und ist ja wohl klar, dass alle Soldaten angegriffen werden. Aber es werden doch sicher welche bevorzugt. Wenn da jetzt z.b. ein LKW rumfährt, läuft er doch eher Gefahr in die Luft zu gehen, als was weiß ich wer....

LG
Greeny

Achja, nochmal ne neue Frage: Kann er sich von seiner Berufswahl her auch umentscheiden? Also, wenn er statt LKW-Fahrer jetzt Koch sein will oder so...???

 

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  erstellt am: 8.2.2010 um 21:16,  Antwort 12 
Kann er nicht mehr.

Die Einsätze dauern in der Regel 4 Monate, manche 6, hängt von der Verwendung ab.
Da man versucht nach aussen geheim zu halten wer wohin fährt weiß der "Feind" oft nicht wer wann wo rausfährt. Ist ihm idr auch egal.

Wie der Einsatz für den einzelnen ist, ist auch unterschiedlich.
Wenn ich während meines Einsatzes ständig in Hinterhalt gerate denke ich über das leicht wegstecken wohl anders, als wenn ich das Glück gehabt hätte gar nicht in Feindkontakt zugeraten.
Manchen setzt aber auch schon die Armut oä so sehr zu, dass sies nicht mehr überwinden können, wohingegen das anderen schnurz ist.
Das ist vollkommen individuell und gar nicht planbar.

 

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  erstellt am: 8.2.2010 um 21:56,  Antwort 13 
quote:
aber davon ist er ja wohl noch ein bisschen entfernt

wovon?
quote:
Sind Einsätze so Lasch, wie ich es von den Medien dargestellt finde?

ich persönlich empfinde es nicht als lasch, wenn ich von den verwundeten und toten im einsatzgebiet lese bzw. höre
quote:
Ist es wirklich so ein Pappenstiel mal eben da zu sein und danach(als ob nichts gewesen wäre) wieder ZuHause?

sagt dir PTBS etwas?
quote:
Aber es werden doch sicher welche bevorzugt

ein soldat ist ein soldat, den INS interessiert es nicht, wen er umbringt


07/07 - 10/07 AGA 5./GebAufklBtl 230
10/07 - 03/10 2./GebAufklBtl 230 -> MKF Fennek
03/10 - 06/18 2./LogBtl 4 -> PzInstUffz
11/08 - 04/09 18. DeuEinsKtgt ISAF Kunduz -> MKF Fennek

 

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  erstellt am: 9.2.2010 um 09:57,  Antwort 14 
quote:
ein soldat ist ein soldat, den INS interessiert es nicht, wen er umbringt


das ist nicht richtig! Es sind ganz klar Präferenzen der angreifenden irregulären Kräfte festzustellen. Hier nur ein Beispiel der British Army


Editiert am 9.2.2010 von Margs


"Train as your life and the life of others depended on it... because it does." - Ken J. Good (Strategos International)

 

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  erstellt am: 9.2.2010 um 10:13,  Antwort 15 
Ich weiß nicht, auf welche Medien du zugreifst, aber seit der massiven Zunahme von Angriffen ab Mitte/Ende 2008 greifen vom koservativen bis zum linken Sprektrum alle großen Mainstream Medien das Thema drastisch auf.

Es gibt Aufnahmen von deutschen Soldaten in Feuergefechten, von explodierten Fahrzeugen, Raketen die knapp neben den Feldlagern einschlagen. PTBS ist bzw. war mal ein Riesenthema (hierzu empfehle ich den Film "Willkommen zu Hause"(BW, ISAF) oder "Warriors" (Royal Army, Bosnien)). Demletzt habe ich irgendwo eine detaillierte Auflistung mit allen "Zwischenfällen" seit Beginn der ISAF Operationen gesehen. Und nicht zuletzt nach dem Luftangriff bei Kunduz wird überall groß diskutiert; dazu hat wahrscheinlich jeder Chefredakteur jedes noch so kleinen Käseblattes einen Leitartikel geschrieben.
Auch das weitgehende Desinteresse in der Bevölkerung hat stark nachgelassen, ich diskutiere mittlerweile mit Menschen über Bundeswehreinsätze, von denen ich das nie erwartet hätte.

Wenn das Thema runtergespielt wird, dann liegt das eher an der Bundeswehr-Führung als an den Medien.
Falls du dich beschwert fühlst was die Informationen angeht, dann liegt das vielleicht daran, dass du keine (brauchbaren) Nachrichten schaust und keine (brauchbaren) Zeitungen liest oder mit Scheuklappen durch die Welt gehst.


 

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  erstellt am: 9.2.2010 um 12:19,  Antwort 16 
quote:
quote:
ein soldat ist ein soldat, den INS interessiert es nicht, wen er umbringt


das ist nicht richtig! Es sind ganz klar Präferenzen der angreifenden irregulären Kräfte festzustellen. Hier nur ein Beispiel der British Army


Editiert am 9.2.2010 von Margs
Wo ist in dem Artikel die Rede von einer klaren Präferenz? Da steht lediglich, dass Sanitätspersonal nun ebenfalls gezielt angegriffen wird, was gegen die Genver Konvention ist und früher so nicht üblich war.

 
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  erstellt am: 9.2.2010 um 14:34,  Antwort 17 
Von "klaren Präferenzen" war auch nicht die Rede, sondern von der klaren Feststellung von Präferenzen, ob die nun klar ausgeprägt sind, weiß ich nicht - da müsste man schon die entsprechenden Statistiken zur Hand haben. mein Hinweis bezog sich auf folgenden Nebensatz "...and that medical personnel were preferred targets." diese Aussage bezieht sich zwar auf den Vietnam-Krieg, inwiefern dieser Krieg irreguläre Kräfte beinhalten hat lässt sich sicher diskutieren, aber ich denke, dass sich ähnliche Vorzüge z.B. der Taliban-Kämpfer finden lassen.
Um auf den TE einzugehen: ich denke sehr wohl, dass es Soldaten gibt, die im Einsatz oder auch im Inland gefährdeter sind als andere. Pauschalisierend kann man Sanitäskräfte sicherlich nicht zu den gefährdeteren zählen, in bestimmten Situationen hingegen schon...

Um die Gefährdung der Sanitätskräfte der Bundeswehr im Einsatz zumindest der Gefährdung der Kampftruppe anzugleichen hatte man sich entschieden, die Rotkreuzkennzeichnung wegzulassen. "Neu" ist, dass die Einsatzfahrzeuge kein Rotes Kreuz mehr aufweisen. „Der gezielte Beschuss von unseren Fahrzeugen durch Aufständische bei Rettungseinsätzen hat zu dieser Entscheidung geführt“, stellt Oberfeldarzt H. heraus (Absatz: "Sicherer ohne Rotes Kreuz")
Diese Maßnahme erfolgte sicherlich nicht, weil das Risiko der Rotkreuz-gekennzeichneten Fahrzeuge geringer oder gleich war.

Editiert am 9.2.2010 von Margs


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  erstellt am: 9.2.2010 um 15:48,  Antwort 18 
quote:
Um auf den TE einzugehen: ich denke sehr wohl, dass es Soldaten gibt, die im Einsatz oder auch im Inland gefährdeter sind als andere.

was wieder zum thema führt, dass der soldat im patrouillendienst gefähredeter ist, als der stabsdienstsoldat. was aber mit bevorzugen nichts zu tun hat, sondern mit der tatsache, dass sich im camp schwer ein IED verbringen lässt.
quote:
Diese Maßnahme erfolgte sicherlich nicht, weil das Risiko der Rotkreuz-gekennzeichneten Fahrzeuge geringer oder gleich war.


was ist denn für den INS ein interessantes ziel? das, welches sich von anderen unterscheidet. war ja auch mal (oder ist es u.U. immer noch) ein thema im einsatz, als einige kameraden meinten, sie müssen sich flaggen ihrer bundesländer an die antennen binden, um sich sichtbar von anderen fahrzeugen des selben typs abzuheben. ob sich ein sani, ein grenadier, ein falli, oder ein ktf-soldat im fahrzeug befindet, ist ziemlich egal.
denn bei einem kopfgeld von 1500 USD pro totem ISAF soldaten (weiss nicht, ob das noch aktuell ist), ist irrelevant, wer dafür sterben muss.


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  erstellt am: 9.2.2010 um 16:50,  Antwort 19 
quote:
was ist denn für den INS ein interessantes ziel? das, welches sich von anderen unterscheidet


damit unterschätzt du diese Leute. In einem Land, indem seit über 30 Jahren Krieg ist und zu einer Zeit der schnellen und einfachen Informationsgewinnung bedarf es keiner großen Intelligenz, strategisch günstige Ziele auszuwählen - Ein Sanitätsfahrzeug in einem Konvoi gehört auf jeden Fall dazu, das sollte jedem einleuchten.


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  erstellt am: 9.2.2010 um 16:56,  Antwort 20 
quote:
damit unterschätzt du diese Leute

mache ich das?


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  erstellt am: 9.2.2010 um 22:55,  Antwort 21 
Swexx, deine Fragen beantworte ich mal nicht

An die anderen:
Eure Diskussion habe ich jetzt nicht komplett gelesen, sehr viel verstehen tue ich auch nicht wirklich, mit den ganzen Fachbegriffen ^^

Ja, seit gestern sagt mir PTBS was...

Ich habe(im Gegensatz zu manch Antworten hier) 2 sehr nette PM's erhalten, die mir sehr viel Aufschluss gegeben haben.
Habe eine davon meinem Freund direkt vorgelesen und die hat mir und uns sehr weitergeholfen.
Damit haben sich meine Fragen (fürs erste ) erledigt.

Danke an alle, für die ( vernünftigen) Antworten.

Schönen Abend noch
Greeny

P.S
Vielleicht sollten hier manche bedenken, dass man nicht nur für die Bundeswehr lebt und dass es auch andere Themen als diese gibt. Noch dazu bin ich nunmal nicht spezialisiert auf dieses Thema, weshalb ich eben hier um Hilfe gebeten habe.
Hin und wieder sollte man seine Antwort nochmal überlesen und sich auch mal fragen, wie der andere sich fühlt, bei so einer Antwort

 

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  erstellt am: 12.2.2010 um 13:21,  Antwort 22 
Andere Menschen sind nicht bei der Bundeswehr weil es einen sicheren Job bietet und und und

Viele sind Soldat aus überzeugung und fühlen sich zur Bundeswehr berufen.

Das heißt: Alle gefahren im klaren sein, sich mental auf Auslandeinsätze vorbereiten und und und.

Wenn ich sowas lese, kriege ich einfach nur das kotzen. Wenn man Ausland hört bekommt manch ein Soldat kurze Beine

 
 


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